Das "Erneuerbare Energiegesetz", kurz EEG genannt, eröffnet mit seinen letzten Novellierungen in Industrie, Verwaltung, Schwimmbädern, Schulen und Krankenhäusern, Klein- und Großbetrieben, besonders in Betrieben der Holzindustrie, völlig neue Perspektiven zum rationellen Einsatz moderner BHKW- Technik. Die hochoptimierten BHKW- Anlagen realisieren den Willen des Gesetzgebers , möglichst schnell der erneuerbaren Energie zum flächendeckenden Einsatz zu verhelfen. Als Brennstoff für solche KWK- Anlagendie nach dem EEG betrieben werden, dienen Biogase, Pflanzenöle, unbehandeltes Holz sowie daraus resultierendes Holzgas.
Blockheizkraftwerke sind eine effiziente und kostengünstige Quelle zur Elektrizitätsgewinnung für Großstromverbraucher, aber auch private Hausbesitzer. BHKWs erzeugen nämlich nicht nur Strom, sondern liefern außerdem nutzbare Wärme. Betreibt man sein BHKW mit regenerierbaren Kraftstoffen - z.B. Pflanzenöl - so verdient man als Betreiber dank staatlicher Förderung auch noch bares Geld.
Ein BHKW arbeitet nach dem Prinzip der Wärme Kraftkopplung. Ein Verbrennungsmotor treibt dabei einen Generator an, der elektrische Energie erzeugt. Die bei diesem Prozess anfallende Wärme am Motor und Generator wird zu etwa 90 % genutzt und direkt in das Wärmenetz des Gebäudes eingespeist. Als Brennstoffe sind möglich: Holzpellets, Erdgas, Flüssiggas, Pflanzenöl, Heizöl und Biodiesel.
http://www.bhkw-infozentrum.de
Informationen zum EEG finden Sie http://www.bmu.de/gesetze/verordnungen/doc/2676.php
Gern beraten Sie unsere Mitarbeiter zum Thema Blockheizkraftwerke ausführlich und individuell.
Funktionsweise von Blockheizkraftwerken
Ein zum Beispiel auf Pflanzenöl abgestimmter Dieselmotor treibt mit Pflanzenöl einen Generator an. Dadurch wird Strom erzeugt. Dieser kann zur eigenen Bedarfsdeckung dienen oder ins bestehende Stromnetz eingespeist werden. Gesetzliche Grundlage hierfür ist das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG).
Die Abwärme entsteht einerseits durch die Wasserkühlung des Verbrennungsmotors und andererseits durch die heißen Abgase, die mittels Wärmetauscher gekühlt werden. Die beiden aufgeheizten Wasserströme werden in das bestehende Heizsystem eingespeist. In Verbindung mit der Eigenstromerzeugung ist das die optimale Möglichkeit der Wärmeherstellung.
Oder ein Absorberklimagerät kann diese Wärme im Sommer in Kälte umwandeln und dient dann zur Klimatisierung.
Voraussetzung für den sinnvollen Einsatz der Kraftwärmekopplung ist der gleichzeitige Bedarf an Strom und Wärme beziehungsweise Klimakälte.
Bei der herkömmlichen Stromerzeugung entstehen aus 1 Liter Heizöl nur etwa 3 KWh Strom. Die dabei anfallende Wärme wird zur Kühlung während des Herstellungsprozesses in Flüsse und Luft abgeleitet und belastet die Umwelt unnötig. Durch das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) kann diese Abwärme sinnvoll genutzt werden. Damit lässt sich der Grad der Energieausnutzung entscheidend erhöhen, von üblichen 30-40% auf 80-90%. Dadurch werden auch die bei der Energieumwandlung entstehenden CO2- Emissionen bis zu 30% reduziert. Damit gewinnen nicht nur Sie, sondern auch unsere Umwelt.
Die nötige Prüfung Ihrer persönlichen Einsatzmöglichkeiten einschließlich Wirtschaftlichkeitsberechnung sowie der Möglichkeit staatlicher Förderung führt unser Planungsbüro gerne für Sie durch.
Trockenes Holz durch BHKW-Abwärmenutzung
Warum BHKW-Abwärmenutzung?
• Wärmenutzung zur langfristigen Absicherung der Wirtschaftlichkeit
- keine Erhöhung der Einspeisevergütung nach EEG
- Anstieg der Preise für NAWARO (Rapsöl, Biomasse etc.)
• Ausnutzung des KWK-Bonus nach EEG als gesetzlicher Anreiz
• Immer größere werdende BHKW´s können große Mengen an Strom erzeugen und erhebliche Wärmemengen bereitstellen
• Aufgrund steigender Kosten für fossile Energie ist die Nutzung der Abwärme unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit sinnvoll
Gründe für die Holztrocknung
• Erhöhung des Brennmaterial-Heizwertes
• Reduzierung der Lagerverluste durch Vermeidung von Eigenerwärmung
• Verbesserung der Rauchgasqualität bei der Feuerung (BimSch-Auflagen)
• Reduzierung der Schimmelentwicklung im Lager
• Durch Wasserreduzierung geringeres Transportgewicht und weniger Transportaufwand
• Kostengünstige Energiebereitstellung durch BHKW-Abwärme
• Ausschöpfung des KWK-Bonus
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